Root

Eine etwas sonderbare Dame - Komödie von John Patrik

Bild: © A_JS designpool

zuletzt gespielt: 18.07.2014

Über das Stück

Die Millionärswitwe Ethel Savage scheint sich zu einer ausgesprochen sonderbaren alten Dame zu wandeln. Nicht nur, dass sie ihr Haar blau färben lässt und ständig einen derangierten Teddy mit sich herum trägt. Auch mit dem Familienerbe geht sie sehr viel lockerer um, als man es erwarten würde: Sie investiert in Theaterproduktionen, um sich selbst den Traum der Schauspielerei zu ermöglichen und hat eine gemeinnützige Stiftung gegründet, die großzügig karitative Luftschlösser unterstützt. Ihre Stiefkinder Lilly Belle, der Richter Samuel und der Senator Titus finden das alles andere als begrüßenswert. Sie bangen um ihr Familienvermögen, das in den Händen der Witwe kontinuierlich zu schwinden droht. Deshalb beschließen die raffgierigen Zweiterben, ihre Stiefmutter in die „Villa Waldfriede“ einzuweisen.

Mit Hilfe von Dr. Emmett, der Leiterin des renommierten Sanatoriums, wollen sie die Stiefmutter wieder zur Vernunft und sich selbst zu ihrem Geld bringen.Florence, Hannibal, Jeffrey, Paddy und Fairy May gehören zu den „Gästen“ der beschaulichen Einrichtung. Unterstützt von ihrer Abteilungspflegerin Mrs. Willie nehmen sie die neue Mitbewohnerin liebevoll in ihre vertraute Gemeinschaft und rasch findet die lebensfrohe Mrs. Savage wahre Freunde in der spleenigen Gruppe.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt der sonderbaren Dame allerdings nicht. Denn ihre gierigen Stiefkinder wollen endlich wissen, wo sie ihr Vermögen versteckt hat. Um das zu erfahren, ist ihnen nahezu jedes Mittel recht. Doch die widerspenstige Mrs. Savage beweist, dass sie sich vielleicht etwas ungewöhnlich verhält, aber ganz und gar nicht auf den Kopf gefallen ist ...

 

Mit diesem Stück des irischstämmigen Amerikaners John Patrick hat DIE kleine BÜHNE eine ebenso temporeiche wie tiefgründige Komödie in ihren Spielplan aufgenommen. Denn die Geschichte glänzt nicht durch ein Feuerwerk an Schenkelklopfern, wie man sie aus dem Boulevard kennt. Vielmehr schöpft sie ihren Humor aus einem gelungenen Mix aus verblüffende Wendungen, intelligentem Wortwitz und slapstickartige Kapriolen.

Gleichzeitig stellt sie uns auf wunderbare Weise vor die Frage, was eigentlich den Irrsinn menschlichen Handelns ausmacht ... und ob es nicht manchmal viel schöner wäre, vom Ernst des Lebens zu pausieren und stattdessen im besten Sinne ein bisschen verrückt zu sein. Die Regisseure Andreas Ludin und Olaf Daum bringen ein Stück auf DIE kleine BÜHNE, das mit einer Vielzahl wunderbarer Charaktere aufwartet und einem großen Ensemble die Gelegenheit gibt, das Publikum ein ums andere Mal auf besondere Weise zu überraschen.

Autor: John Patrick

 John Patrick O´Goggan wurde am 17. Mai 1905 als Sohn von irischen Emigranten in Louisville, Kentucky, geboren. Nach einer unglücklichen Kindheit in Pflegehäusern und Internaten, studierte er in Harvard und Columbia Sprachen und amerikanische Literatur. 

Mit 19 Jahren wurde er in San Francisco von einem Radiosender angestellt und begann zu schreiben. 1925 heiratete er Mildred Legaye. In dieser Zeit ließ er seinen Nachnamen fallen und nannte sich fortan John Patrick. Einige seiner Radio-Fortsetzungsgeschichten brachten es auf mehr als tausend Folgen. 

1942 wurde der junge Gregory Peck in der Hauptrolle von Patricks zweitem Stück "The Willow and I" (Die Weide und ich) entdeckt. Hollywood wurde auf John Patrick aufmerksam, so dass er in der Folge mehrere Drehbücher schrieb. 

Während des Zweiten Weltkriegs schrieb der das Erfolgsstück "Das heiße Herz" (The Hasty Heart), mit dem er 1949 über die Grenzen Amerikas hinaus bekannt wurde. Auch seine folgenden Werke wie "Eine etwas sonderbare Dame" (The Curious Savage) feierten große Erfolge. 1953, auf dem Höhepunkt seiner Karriere, schrieb er das Stück "Das kleine Teehaus" (The Teahouse of August Moon), für das er den Pulitzer Preis erhielt. 

Am 7. November 1995 schied John Patrick durch Selbstmord aus dem Leben.

Bühnenrechte

Übersetzung: Joseph Glücksmann
Bühnenrechte: Felix Bloch Erben


Mitwirkende

vor der Bühne

Regie:

Co-Regie:

auf der Bühne

Ethel P. Savage:

Hannibal:

Fairy May:

Miss Willie:

Dr. Emmett:

Lilly Belle:

Samuel:

hinter den Kulissen

Bühnenbild:

Technische Leitung:

Kostüme:

Ausstattung / Requisite:

Programmtexte / Werbung:

Programmlayout / Plakate:

Organisation:


Reaktionen des Publikums

Eine wunderbare Aufführung!

Samuel war Spitze!

ganz tolle Schauspieler!
ein wunderbares Stück!!

Einfach wunderbar!!!.
Ihr seid echt die Besten!
Danke!!!

Einfach Spitze,
besonders die großen Kinder
und die Bewohnerin mit den Glühwürmchen.

Ich bin von der schauspielerischen Leistung begeistert!

Es ist einfach Spitze.
Fairy May ist in ihrer Naivität köstlich.
Sie hätte schon lange schauspielern sollen.
Auch die stumme Paddy ist in ihrer
fast sprachlosen Rolle nicht zu übertreffen.
Ethel ist auch in ihrer Rolle super.
Die anderen Personen überzeugen ebenfalls
sehr gut in ihren Rollen.
Es war ein gelungenes Stück.