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Mörderisches Geheimnis - Psychothriller von Norman J. Crisp

Bild: © A_JS designpool

zuletzt gespielt: 09.05.2009

Über das Stück

Eigentlich sieht Sally einem ruhigen Ehe-Alltags-Abend mit ihrem Mann Mark entgegen, als plötzlich ein Fremder in ihrem Wintergarten erscheint.

Nach und nach rollt dieser verschiedene Ereignisse der Vergangenheit auf. Er berichtet von einem mysteriösen Autounfall mit tragischem Ausgang. Sucht er nur nach jemandem, dem er sein Leid klagen kann? Will er Geld für einen Neuanfang?

Unangenehme Fragen zeigen ungeklärte Ereignisse der Vergangenheit auf. Spätestens nachdem der Fremde eine Pistole zieht und ein erster Schuss fällt wird klar, dass dieser Sommerabend im Wintergarten alles andere als lauschig wird.

Doch was will dieser undurchsichtige John? Und wer ist er?
Ein Verrückter? Ein Staatsanwalt? Ein Henker???           "Dangerous obsession" ist das wohl bekannteste Stück des britischen Autoren Norman J. Crisp. Dieser 1987 in London uraufgeführte Psychothriller der Sonderklasse zeichnet sich durch eine unaufhaltsam steigernde Spannungskurve aus, die immer neue Wege für Spekulationen eröffnet und bis zuletzt mit unerwarteten Überraschungen aufwartet.

Lüge, Leidenschaft und Rache, aber auch moralische Selbstgefälligkeit und Überheblichkeit sind die Elemente, aus denen Crisp sein Stück aufbaut. „Ein Sommerabend im Wintergarten“ (so auch der Originaltitel der deutschen Übersetzung von Renate und Christian Quadflieg) ist der heiße, zerbrechliche Schauplatz, an dem die Protagonisten aufeinander prallen.

Als Meister raffinierter Psychologie und überraschender Wendungen heizt Crisp das Klima in dem Glashaus auf zusätzlich auf. Plötzlich werden Belanglosigkeiten zu lebensgefährlichen Entscheidungsfragen.

Das Resultat ist ein nervenaufreibendes, spannendes Spiel um Wahrheit, Schuld und Sühne.
Doch auch wenn darin zwischenzeitlich scharf geschossen wird, bleibt ein eher stilles Stück um die Verantwortung jedes Einzelnen für die Konsequenzen des eigenen Handelns.

Der Titel der hannoverschen Erstaufführung ist der britischen Verfilmung (Darkness Falls) entlehnt, der in Deutschland ebenfalls als MÖRDERISCHES GEHEIMNIS zu sehen war.

Autor: Norman J. Crisp

Der am 11. Dezember 1923 in Southampton geborene Norman James Crisp diente zunächst von 1943 bis 1947 in der Royal Air Force. 1946 heiratete er Marguerite Lowe, mit der er drei Söhne und eine Tochter hatte.

Nach dem Krieg verdingte sich Crisp als Taxiunternehmer, Auszubildender im Reinigungsmanagement und Schreibmaschinenverkäufer.
Gleichzeitig unternahm er erste Gehversuche als Schriftsteller. Neben Kurzgeschichten für „Reveille“, „John Bull“ und die „Saturday Evening Post“ entstand auch ein erstes Drehbuch für die BBC: "People of the Night“ (1957) handelt von den Geschehnissen in einer Taxenfunkzentrale.

Die ersten Erfolge ermutigten Crisp, ab 1959 ausschließlich als Autor zu arbeiten. In den Folgejahren schrieb er ein Dutzend Drehbücher für die BBC, u.a. „The Dark Man“ (1960) über einen schwarzen Taxifahrer und dessen Probleme bei der Arbeit. Weitere Drehbücher verfasste er für die Firma ITV Anglia, bis ihm klar wurde, dass die Zukunft des Fernsehens vor allem bei Serien liegen würde.

In der Folge schrieb er Skripte für die BBC Seifenoper „Compact“ (1963-64), das in den Büros einer Frauenzeitschrift spielt.
1964 wurde er Redakteur der ersten Staffel von „R3“, einem Drama über das Berufs- und Privatleben von Wissenschaftlern.

Ronald Marsh, der Produzent des bereits 1955 gestarteten „Dixon of Dock Green“, beauftragte 1965 neben anderen Autoren Norman J. Crisp damit, für die bisher sehr beliebte aber recht betuliche Serie „härtere“ Skripte mit rabiaten Verbrechern zu entwickeln, die weniger Gewicht auf das Privatleben der Polizisten legen sollten. Zehn Jahre lang steuerte Crisp Drehbücher für diese Serie bei.
Parallel dazu schrieb er für andere Serien wie z.B. „Dr. Finlay's Casebook“, für die er in einer Episode auch das Tabu-Thema Sterbehilfe aufgriff.

Seine Erfahrungen aus „George Dixon“ und „Dr. Finley“ ließ Crisp in die Serie „The Experts“ (1968-1976) einfließen, die er gemeinsam mit dem Produzenten Gerard Glaister entwickelte. Sie beschreibt die Arbeit des Forensikers Dr. John Hardy (Marius Goring) und war die erste BBC2-Serie, die in Farbe ausgestrahlt wurde.

Für die Serie „The long Chase“ (1972) erhielt Crisp den Writer’s Guild Award.

Ein Markenzeichen in der langen Karriere des Fersehautoren Norman J. Crisp war es, das manchmal wenig aufregende Leben der Welt der Wirtschaft lebendig zu machen, indem er sich auf die Prüfungen und Leiden der Menschen, die in diesem Kosmos leben, konzentrierte. Typisch für Crisps Arbeit war beispielsweise die Serie „The Brothers“ (1972-76), die er ebenfalls gemeinsam mit Gerard Glaister entwickelte. Sie handelte von drei Brüdern, die von ihrem Vater ein Transportunternehmen erben. Die Konflikte unter ihnen rühren nicht allein daher, dass der Älteste davon ausging, dass ihm allein das Unternehmen zufällt. Zudem hatte der alte Mann eine geheime Geliebte, der er ebenfalls einen Anteil an dem Betrieb hinterließ.
Die Familiensaga zog als Sonntagabendserie bis zu 11 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Sie sympathisierten vor allem mit den dominierenden Frauen Jennifer Wilson als gouvernantenhafte Herrin Jennifer Kingsley und Jean Anderson als Matriarchin Mary Hammond.

Während der fünfjährigen Laufzeit von „Die Brüder“, schrieb der sehr produktive Crisp für Glaister auch Skripte zu „Colditz“ (1972-74), das in einem Kriegsgefangenlager spielt.

1975 entwickelten Crisp und Glaister „Oil Strike North“, eine Serie über die Besatzung einer Nordsee-Ölbohrinsel und ihre Familien. Dafür recherchierten die Schöpfer zwei Jahre in schottischen Küstenstädten, auf Bohrinseln und Schiffen.

Glaister produzierte auch „Buccaneer“ (1980), eine Reihe von Crisp und Eric Paice, über ein kleines Luftfrachtunternehmen.

Doch Crisp schrieb nicht nur Drehbücher für Fernsehserien, sondern auch einzelne abendfüllende Spielfilme. So aus seiner Feder auch die Drehbücher für „Die Masken des Todes“ (1984), in dem Peter Cushing als Sherlock Holmes und John Mills als Dr. Watson spielten, und für den Horror-Film „Mörderelite – Schreie in der Nacht“ (1985) mit Ali MacGraw.

Daneben veröffentlichte Crisp auch mehrere Romane, darunter „The Brink“ (1982), „Yesterday's Gone“ (1983), „In the long Run“ (1988) und „The Ninth Circle“ (1988).

Sein erstes Theaterstück „Fighting Chance“, das 1985 im Londoner Apollo Theater uraufgeführt wurde, spielt in einem neurologischen Rehabilitationszentrum und greift Crisps eigenes Krankheitserleben auf: Eine 1975 diagnostizierte Fehlbildung des Rückenmarks schränkte ihn zunehmend ein. Besonders das Sehvermögen nahm immer mehr ab, bis es acht Jahre später schließlich zur vollständigen Erblindung führte.

Crisps größten Theatererfolg, den Thriller „Dangerous Obsession“, der 1987 ebenfalls im Apollo uraufgeführt wurde, nahm der Schriftsteller John Howlett 1999 als Grundlage für sein Drehbuch zu dem Spielfilm „Darkness Falls“ mit Sherilyn Fenn und Ray Winstone. In Deutschland war er unter dem Titel „Mörderisches Geheimnis“ zu sehen.

Weitere Theaterstücke von Crisp sind „Suspicions“ (Harminisches Misstrauen) und „That good night“.

Von 1968 bis 1971 war Crisp Vorsitzender der britischen Autoreninnung „Writers' Guild“, zu deren Gründungsmitgliedern er 1959 gehörte. Hier gelang zu einer Vereinbarung, nach der TV-Autoren erstmals 1000 Pfund als Gebühr für ein TV-Drama gezahlt wurden. Außerdem wurden die TV-Gesellschaften verpflichtet, für jedes in Auftrag gegebene Drehbuch einen Rentenbeitrag zu leisten.

Am 14. Juni 2005 starb Crisp in seinem Heimatort Southampton.

Bühnenrechte

Bühnenrechte: VVB


Mitwirkende

vor der Bühne

Regie:

Co-Regie:

auf der Bühne

Sally Driscoll:

John Barrett:

Marc Driscoll:

hinter den Kulissen

Ausstattung:

Technik:

Maske:

Soufflage / Inspizienz:

Organisation:

Betreuungsleitung:

Programm:


Reaktionen des Publikums

 Hallo, das war ja wohl ein echtes „Superstück“!!!!!
Was haben wir uns erschrocken, was haben wir gezittert, was haben wir gebebt….
Alles war sagenhaft gut gespielt
und ich werde noch mehr Bekannte und Freude zur nächsten Premiere – 15. August – mitbringen,
habe schon allen Bescheid gesagt, dass sie sich diesen Termin freihalten müssen,
also keine Fete, kein Ausgehen, kein Ess-Abend…. Alles ist gestrichen!!!!
Schöne Grüße und nochmals „danke schön“!!!!
(per Email vom 19.04.2009)

 

Spannend bis zum letzten Moment
... Vielen Dank an drei überragende Darsteller!

   

Vielen Dank für
die spannende Vorstellung!


Ihr wart absolut genial ihr drei!
Es war sooo...ooo spannend!
Macht weiter so = )
Riesenleistung von Euch allen
und spannender Genuß bis zur
letzten Sekunde
Danke!!


Fantastisch gespielt !!


Nichts für schwache Nerven und
Träger von Herzschrittmachern ...
Wahnsinnig intensiv gespielt ...
für einen Gänsehauteffekt,
von dem man noch länger was hat.
Wünsche euch eine tolle Spielzeit.
Liebe "Sally",
wir haben Deine Emotionen sehr genossen.
Super Frau!


Die Rollen sind absolut verstanden worden!
Ganz großes Theater!!!


Tief beeindruckt, spannend gemacht
Tolle schauspielerische Leistung


Herzlichen Glückwunsch
für diese phantastische Vorstellung!!


Kleine Bühne ganz groß!


ein großes Dankeschön! man möchte
einfach sitzen bleiben.


Ganz toll => wunderbar gespielt
voll in der Rolle ...:) super
Ich mach jetzt Werbung für euch!

 
A fantastic and very concieving performance
very, very impressive.     Ihr wart alle Klasse im Stück.
Gruß an das ganze Team.

 


 Es war SPITZE
werde ein Fan
und alle Hochachtung
Reife Leistung!

 

Wieder mal großartig!
Danke!
 


Super, super toll!
Großartig!
Vielen Dank


Eine wirklich starke Leistung!
Tolles Stück!

 

Wieder ganz hervorragend.
Tolle Leistung!

 

Eine Riesenleistung der ganzen Mannschaft!
Herzlichen Glückwunsch!
 


Das Stück und auch die
schauspielerische Leistung waren
einfach super. Großes Kompliment


Ich war sehr beeindruckt
von dem Stück, der Inszenierung -
aber vor allem von den Schauspielern.
Danke.


Hautnah und ergreifend rüber gebracht!
Bravo!!


Respekt!
Ganz großes Theater.
Danke für diesen Abend und
dann noch stehende Ovationen.
Großartig.
 


Herzlichen Glückwunsch zu "Das mörderische Geheimnis"
Großartig, überraschend Professionel,
(Psychothriller halt)
sogar die letzten Plätze haben was von der Spannung mitbekommen.
Mit einem 2stündigen schauspielerischen Können wären die Darsteller Hollywoodreif.
Aber wir können freudig sein sie hier in Hannover zu haben.
Weiter mit viel Erfolg und mit der Liebe zum Detail