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Valentinstag - Kriminalfarce von Barry Creyton

zuletzt gespielt: 03.09.2001

Über das Stück

Lewis Paine ist am Ende:
Nach der Scheidung von seiner Frau Amelia blieb ihm nur noch eine halbleere New Yorker Dachgeschosswohnung. Grund genug für den erfolglosen britischen Schriftsteller, sich aus diesem Leben zu verabschieden. Allerdings endet sein Sprung vom Balkon auf der Markise von Mrs. Weisberg - eine Begegnung, die ihm bewusst macht, dass es immer noch schlimmer kommen kann.

Auch der ehemalige Börsenmakler Nick Martinelli hat eine Ehe mit Amelia hinter sich und steht heute vor dem Nichts. Im Gegensatz zu Lewis stürzt er sich jedoch  nicht vom Dach, sondern versucht, mit Hilfe dubioser Freunde über fingierte Wettgeschäfte wieder auf die Beine zu kommen.

Francine, die neue Lebensgefährtin von Nick, ist davon überhaupt nicht begeistert - hofft sie doch insgeheim darauf, den eingefleischten Zyniker - mit einem kleinen Umweg über das Standesamt - zurück auf den Weg der Tugend zu führen.

Da kommt es sehr gelegen, dass Arnold, der charmante Anwalt und Freund von Lewis und Nick, für Valentinstag nicht nur Amelias Besuch ankündigt, sondern auch, dass sie ihnen mit ein paar tausend Dollar unter die Arme greifen will.

Während Francine gern bereit ist, die kleine Finanzspritze für den Start in ein neues Leben mit Nick anzunehmen, hegen die beiden Leidensgenossen ganz andere Pläne: Aus einer Laune heraus planen sie, sich der männermordenden Ex-Frau endgültig zu entledigen.

Doch als am Valentinstag tatsächlich   der Killer Aguzzo auftaucht, um Amelia ins Jenseits zu befördern, hat sich manches geändert, von dem nicht einmal die Auftraggeber eine Ahnung hatten.

Zum Glück ist die Polizei in Gestalt von Officer Gloria Lipke rechtzeitig vor Ort. Doch die hat offenbar auch ganz andere Dinge im Kopf, als man es zunächst erwarten würde.

Autor: Barry Creyton

    
Seit mehr als 25 Jahren ist Barry Creyton eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Theater-, Film- und Fernsehwelt seines Heimatlandes Australien, wo er sich nicht nur als Dramatiker, sondern auch als Schauspieler, Regisseur und Komponist für Aufsehen sorgte.

Bekannt gemacht hat ihn zunächst vor allem die "Mavis Bramston Show", eine Serie, die sich satirisch mit den alltäglichen Unzulänglichkeiten der Menschen beschäftigte. In dieser Show wirkte Creyton nicht nur als Schauspieler mit. Er schrieb dafür auch viele Beiträge und komponierte den Titelsong "Togetherness".

Daneben schrieb er zwei erfolgreiche Bühnenshows, eine wöchentlich Zeitungskolumne, sowie die Musik für zwei Revuen und nahm parallel zwei Comedy-LP's auf, die zu Bestsellern avancierten.

Sein Erfolg nahm weiter zu, als er seine eigene "Barry Creyton Show" erhielt, die sich durch gut gemachte, brillant-witzige Unterhaltung auszeichnet. Der Erfolg im komödiantischen Fach hielt das Multitalent Creyton jedoch nicht davon ab, auch  "anspruchsvolle" Fernsehspiele zu schreiben.

Ein Angebot aus London, dass zunächst als Gastspiel gedacht war, hielt ihn letztlich ganze acht Jahre an der Themse. Hier spielte er Theater im West End und Serienrollen im Fernsehen, war regelmäßig für BBC tätig und schrieb eine Komödie, die Komödienspezialist Ray Cooney produzierte.

Nachdem  er 1977 nach Australien zurück gekehrt war, teilte er sich seine Zeit zwischen Film-, Fernseh- und Theaterrollen auf. Darüber hinaus schrieb er Beiträge für viele Shows und australische Fernsehserien, wie z.B. "Carsons Law", "The Sullivans" und Australiens erfolgreichste Show, "The Mike Walsh Show".

Seine Liebe zu schnellen Motorrädern bescherte ihm 1986 einen Krankenhausaufenthalt, den er dazu nutzte, sein bisher erfolgreichstes Stück "Double Act" zu schreiben. In der Uraufführung des Stückes, das von 1987 bis 1990 in Australien sämtliche Kassenrekorde brach, wirkte er selbst mit. Später wurde es auch auf anderen Kontinenten mit großem Erfolg aufgeführt und mittlerweile in 18 Sprachen übersetzt.

Der 1987 von Creyton inszenierte Musicalhit "Nunsense" brach in Australien sämtliche Rekorde.

Im Jahr 1988 wurde Barry Creyton für seine Verdienste um das australische Theater mit einem der höchsten Preise seines Landes, dem "Norman  Kessell Memorial Award" ausgezeichnet.

Heute lebt und arbeitet Creyton als Schauspieler, Regisseur und Dramatiker in New York.

Bühnenrechte

Bühnenrechte: VVB


Mitwirkende

vor der Bühne

Regie:

auf der Bühne

Lewis Payne:

Nick Martinelli:

Francine:

Gloria Lipke:

Mrs. Weisberg:

Arnold:

Aguzzo:

und die Stimmen von::

hinter den Kulissen

Leitung backstage:

Technische Leitung:

Einspielungen:

Maske:

Plakatentwurf:


Reaktionen des Publikums

Es war umwerfend!!!

[...]  Das hatte Format! Weiter so!

Das war ein super-umwerfender-amüsanter Abend. Wir haben uns köstlich unterhalten gefühlt.

Es ist einfach herrlich!

Spitzen-Klasse!

Starke Leistung der Schauspieler,
Super Bühnenbild.

Das war mal wieder wunderbar!!!

[...] wieder einmal total begeistert. [...] Großes Kompliment an alle Akteure vor und hinter der (tollen) Bühne.


Presse

Presse Text

Blonde Träume im 14. Stock

Diese Geschichte ist wirklich haarsträubend. Eine nur noch im Bewusstsein von zwei verlassenen Ehemännern vorhandene Blondine bringt einen halben New Yorker Wolkenkratzer in Aufruhr und gleich mehrere Gauner auf den Plan. [...] "Valentinstag" heißt die witzige kriminalfarce, die "Die kleine Bühne" in diesem Sommer aufs Korn genommen hat. [...]
[...] abwechslungsreich und witzig in Szene gesetzt - obwohl sich das Stück nur in der halb leer geräumten Wohnung von Lewis Payne abspielt.
Immerhin gibt es in diesem trostlosen Appartement etliche Türen, [...] so dass ein unterhaltsames Räuber- und Gendarm-Spiel dabei herauskommt.

(HAZ - Stadtteilanzeiger vom 16.08.2001)

Valentinstag im Sommer
[...] und das ist erst der Anfang eines intelligenten Feuerwerks aus schwarzem Humor und zynischer Situationskomik [...]

(Hallo Sonntag vom 19.08.2001)