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Vier scharfe Richterinnen - Psychothriller von Leslie Darbon

zuletzt gespielt: 12.05.2005

Über das Stück

Maggie, Helen, Jane und Tina vertreiben sich in ihrer englischen Kleinstadt die Langeweile mit kleinen anarchistisch anmutenden Streichen. Doch als ihre Freundin Rosemary Selbstmord begeht, wird aus den Spielen tödlicher Ernst:

Denn eine Vielzahl erdrückender Beweise spricht dafür, dass der stadtbekannte Dandy Alan Sexton ein Verhältnis mit der Verstorbenen hatte und sie in den Tod ging, als sie von dem verheirateten Schwerenöter schwanger wurde. Ignorierte er womöglich sogar ihren letzten telefonischen Hilferuf, anstatt den Freitod zu verhindern?
Die Frauen sind von Sextons Schuld überzeugt und wollen nicht einfach hinnehmen, dass Rosemarys Freitod ungesühnt geblieben ist. In einem Femegericht erheben sie Anklage gegen ihn.

Und das Urteil für den Schuldigen steht bereits fest: der Tod.

Nur Maggies Ehemann Don, der zufällig dazu kommt, scheint Alan vor den wild entschlossenen Frauen schützen zu können. Zum Schein lässt er sich auf das Spiel der selbsternannten Richterinnen ein und übernimmt Sexton`s Verteidigung.

Eine dramatische Verhandlung beginnt, in deren Verlauf sich bald herausstellt, dass es hier um mehr geht, als um den Tod einer guten Freundin.

Autor: Leslie Darbon

Seine berufliche Laufbahn begann der britische Autor als Sachbearbeiter einer Werbeagentur, bevor er sich als Dramatiker einen Namen machte. Vorwiegend arbeitete er in dieser Funktion für das Fernsehen, das Radio und immer wieder auch gern für das Theater.

Seine Karriere als Dramatiker startete mit seiner zweijährigen Arbeit für die Fernsehserie Holiday Night. Nach der Mitarbeiter in einer Reihe anderer Serien folgte schließlich auch eine eigene: The Guardians.

Während er mehr als dreißig Hörspiele verfasste, verließ ihn die Liebe zum Theater nie. Kein Wunder also, dass immerhin 17 Bühnenstücke aus seiner Feder stammen.

So schrieb er gemeinsam mit Richard Harris die Komödien Who goes bare?, No, no, not yet! und Two and two makes Sex. Letzteres war nicht nur lange Zeit im Londoner Westend zu sehen, sondern feierte auch in Australien und auf deutschen Bühnen große Erfolge.

Zusammen mit Peter Whelan verfasste Darbon neben Under the Gooseberry Bush auch Double Edge , das sich von der Londoner Westend über eine ausgedehnte Englandtournee bis nach Kanada und Australien verbreitete.

Aber auch seine ohne "Sozius" geschriebenen Stücke können sich sehen lassen:
So wurde beispielsweise seine Bühnenadaption von Agatha Christies A Murder is announced über Monate mit großem Erfolg in London gezeigt. 1978 war sie als deutsche Erstaufführung unter dem Titel Scherz beiseite! an den Hamburger Kammerspielen zu sehen.

Weitere Stücke aus seiner Feder waren beispielsweise Thirty-nine Plus, The Elephant's Graveyard und A Cold Wind Blowing Up.

Der Psychothriller Time To Kill feierte seine deutsche Erstaufführung 1979 wiederum an den Hamburger Kammerspielen unter dem Titel Vier scharfe Richterinnen. Dort traf es ebenso wie anlässlich der österreichischen Erstaufführung an der Kleinen Komödie in Wien auf ein begeistertes Publikum.

Sein bisher letztes in Deutschland veröffentlichtes Stück ist die Komödie A Cold Wind Blowing Up. Zu Beginn der Saison 1980/81 fand in Hamburg unter dem Titel Der preisgekrönte Liebhaber ihre deutsche Erstaufführung statt. Anschließend wurde sie mit Paul Hubschmid in der Titelrolle auch in der Komödie in der Düsseldorf gezeigt.

Mit seiner Ehefrau Janet hat Leslie Darbon sechs Kinder und zehn Enkelkinder. In seiner Freizeit widmet er sich gern seinen Hobbies Hausarbeiten,  Trinken und Kochen .

Bühnenrechte

Bühnenrechte: VVB


Mitwirkende

vor der Bühne

Regie:

auf der Bühne

Don Parkes:

Maggie Parkes:

Helen Francis:

Alan Sexton:

Liz Thomas:

hinter den Kulissen

Bühnenbild:

Technische Leitung:

Soufflage / Inspizienz:

Maske:

Requisite/Ausstattung:

Organisation und Logistik:

Programmgestaltung/Plakate: